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Renaturieurung des Theikenmeers
Renaturieurung des Theikenmeers
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Hochmoor am Theikenmeer
Im Juni 2010 vernässt der NABU am Theikenmeer eine Fläche von bis zu 20 Hektar Moor. Für viele seltene Moorbewohner entsteht so ein weiteres Stück intakter Lebensraum. Im Eigentum der NABU-Stiftung werden rund 49 Hektar des Moores als Naturparadies langfristig bewahrt.
Die zu renaturierenden Flächen liegen im Zentrum des Schutzgebietes, westlich des eigentlichen Theikenmeers, direkt neben bereits erfolgreich vernässten Teilen des Hochmoorkomplexes.
Da sich ein Hochmoor uhrglasförmig über dem Grundwasser erhebt, ist die Wiedervernässung besonders aufwändig. Ein einfacher Grabenverschluss reicht in der Regel nicht aus, um das Wasser „auf dem Hügel“ zu halten. Am Theikenmeer werden deshalb die Vernässungsflächen rund um mit Verwallungen umgrenzt.
Zur Vorbereitung der Wiedervernässung entfernte die NABU Ortsgruppe Werlte/Sögel bereits kleinflächig Birken. Im Anschluss begannen die Erdarbeiten, bei denen ein Bagger Verwallungen aus Schwarztorf aufsetzte. Der Bagger bewegte sich dabei am Rand der Moorfläche entlang und gewann den Schwarztorf aus einem Flachschurf direkt vor Ort. Die vorhergehende Moorpeilung stellt dabei sicher, dass der mineralische Untergrund nicht angeschnitten wird und das Moor somit nicht leer laufen kann.
Da ein Hochmoor rein durch Regenwasser gespeist wird, hängt der genaue Umfang der Vernässung letztendlich vom Niederschlag und der Witterung ab. Mindestens 12 Hektar werden aber die meiste Zeit des Jahres überstaut sein und damit für Moorarten wie Sonnentau oder Torfmoos wieder wertvollen Lebensraum bieten.
Die verbliebenen Birken vertragen „nasse Füße“ dagegen nur eine kurze Zeit und werden sukzessive absterben. Der für viele Moorpflanzen nötige Platz an der Sonne ist damit auch schon garantiert.
Bei der Wiedervernässung des Theikenmeeres fand der NABU Bundesverband Unterstützung bei Volkswagen Leasing, das die Wiedervernässung des Theikenmeer als Teil der laufenden Unternehmenskooperation fördert.
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