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Mehr Futter, mehr Jungvögel

NABU-Stiftung und Bernd-Meyburg-Stiftung im Einsatz für den Schreiadler

Es gibt nur noch wenige Schreiadler in Deutschland. Der Grund: Es fehlt häufig an Nahrung für den Nachwuchs. Gemeinsam mit Partnern setzten wir uns 2025 verstärkt für die Verbesserung von Nahrungsflächen und höhere Bruterfolge ein.

Schreiadler fliegt über Wiese mit Beute im Schnabel

Schreiadler brauchen nahrungsreiche Wiesen in Horstnähe, um ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen. - Foto: Bernd Stahlschmidt

2. Oktober 2025 – Bereits im September sind unsere einheimischen Schreiadler zu ihrer langen Reise in die Winterquartiere aufgebrochen. Nun ziehen sie entlang ihrer Zugroute über Südosteuropa und den Bosporus nach Afrika. Um diese weite Strecke erfolgreich zu absolvieren, brauchen die Tiere reichlich Energiereserven. Auch für die erfolgreiche Aufzucht ihres Nachwuchses benötigen sie eine gute Nahrungsversorgung auf den Wiesen in den heimischen Brutgebieten. Im Rahmen des Verbundprojektes „Gemeinsam für den Schreiadler“ ließen wir 2025 neue Nahrungsflächen für den Schreiadler entstehen. Zusammen mit der „Bernd-Meyburg-Stiftung für Greifvogelforschung und Greifvogelschutz“ verbesserten wir zudem die Bruterfolge mit der erfolgreichen Aufzucht von über 20 Jungvögeln.


Mehr Kleintiere durch naturschonende Bewirtschaftung

Bei Neubrandenburg stellten wir im Frühjahr rund 30 Hektar Grünland auf eine Bewirtschaftung um, die Rücksicht auf Amphibien und Kleintiere nimmt und das Nahrungsangebot für den Schreiadler verbessert. So vereinbarten wir mit unserem Pächter eine höhere Schnitthöhe zum Schutz von Kleintieren. Mineraldünger und Gülle, die die Haut von Amphibien schädigen, dürfen nicht ausgebracht werden. Auch auf das Schleppen und Walzen, das zwar das Grünland pflegt, aber wandernde Amphibien tötet, wird im Frühjahr verzichtet. Von diesen naturschonenden Maßnahmen profitieren neben Amphibien und Schreiadlern auch Wiesenvögel und Insekten.


23 Jungvögel ausgewildert

Die Aufzucht von zweitgeborenen Jungvögeln per Hand ist eine wichtige Maßnahme um die Schreiadlerpopulation zu stärken. - Foto: Roksana Kaluza

Die Aufzucht von zweitgeborenen Jungvögeln per Hand ist eine wichtige Maßnahme um die Schreiadlerpopulation zu stärken. - Foto: Roksana Kaluza

Eine weitere wichtige Maßnahme für das Überleben der Schreiadler in Deutschland ist die Aufzucht und Auswilderung zweitgeborener Jungvögel. Denn obwohl Schreiadler zwei Eier legen, überlebt meist nur das erstgeborene Küken. Schon vor über 50 Jahren erkannte der Schreiadlerexperte Bernd-Ulrich Meyburg das Potenzial, die Schreiadlerpopulation durch die Aufzucht des Zweitgeborenen zu stärken. Seit Jahrzehnten treibt der renommierte Greifvogelforscher daher ein Jungvogelmanagement voran: Das später gelegte Ei wird aus polnischen und deutschen Nestern entnommen, das Küken per Hand aufgezogen und anschließend ausgewildert. Um diese personalintensive Arbeit langfristig abzusichern, gründete der Schreiadlerexperte die Bernd-Meyburg-Stiftung unter dem Dach der NABU-Stiftung.


Diese jungen Schreiadler konnten 2025 erfolgreich in die Wildbahn entlassen werden. - Foto: Arno Hinz

Diese jungen Schreiadler konnten 2025 erfolgreich in die Wildbahn entlassen werden. - Foto: Arno Hinz

In diesem Jahr wurden in der Aufzuchtstation in Brandenburg 23 junge Schreiadler flügge, die aus 20 polnischen und 3 brandenburgischen Nestern stammten. Dagegen fielen die natürlichen Bruterfolge nach ersten Schätzungen wieder gering aus. Das zeigt, welchen wichtigen Beitrag das Jungvogelmanagement für den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Art in Deutschland leisten kann. Hoffnung geben uns die Beobachtungen, dass in diesem Jahr einige lang verwaiste Horste wieder besiedelt und neue Brutreviere entdeckt wurden. Durch die Kombination aus verbesserten Lebensräumen und erfolgreichem Jungvogelmanagement wollen wir die Population mit dem Projekt bis 2028 deutlich stärken.


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„Gemeinsam für den Schreiadler“ ist ein Verbundprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung, der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und der Stiftung Umwelt und Naturschutz in M-V. In den Jahren 2024 bis 2028 werden im Rahmen eines umfassenden nationalen Artenhilfsprogramms (nAHP) Maßnahmen zum Schutz des Schreiadlers umgesetzt. Die Verbundpartner werten Brut- und Nahrungsgebiete der Schreiadler in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf und organisieren kurzfristig wirkende Maßnahmen zur Erhöhung des Bruterfolgs der Art. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).


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Angelika Fuß
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Schreiadler - Foto: NABU/Thomas Krumenacker

Schreiadler & Co.

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