Weitere 40 Hektar auf dem Weg zum Moor
Renaturierung im Sulinger Moor
Bei Sulingen wollen wir über 100 Hektar Hochmoor wieder zum Leben erwecken. - Foto: Rainer Feldermann
2. Februar 2026 – Wie viele andere Hochmoore wurde das Sulinger Moor einst trockengelegt, um Torf abzubauen. Nach dem Ende des Abbaus überwucherten Gehölze die ausgetrockneten Moorböden und verdrängten allmählich die letzten moortypischen Pflanzen. Außerdem geben die trockenen Moorflächen in großen Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre ab und tragen so zur Erderwärmung bei. Seit über 15 Jahren setzt sich der NABU gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung für die großflächige Wiederherstellung des Sulinger Moors ein.
Bagger errichten Torfwälle, damit sich die trockengelegten Moorflächen wieder mit Wasser füllen. - Foto: Klaus Thiele
Im Herbst starteten die Arbeiten auf den nächsten 40 Hektar Moor. Um das Regenwasser im Gebiet zu halten, errichteten Bagger Torfwälle. Zuvor musste ein Teil der Gehölze entfernt werden. Nach Abschluss der Erdarbeiten können sich die Flächen mit Wasser füllen und bieten gute Bedingungen für die Rückkehr von Torfmoosen und anderen moortypischen Arten. Die Wiedervernässung stoppt zudem den jahrzehntelangen Torfschwund und verhindert die Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase. Bislang haben wir bereits auf über 100 Hektar bei Sulingen die Voraussetzungen für neues Moorwachstum geschaffen.
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