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Hilfe für seltene Steppenpflanzen

Feuereinsatz an den Oderhängen Mallnow

Für den Erhalt wertvoller Steppen-Trockenrasen an den Oderhängen Mallnow in Ostbrandenburg setzt die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe auf neue Methoden. Anfang März 2026 wurden einige ihrer Flächen abgeflämmt, um die Artenvielfalt zu fördern.

Nach dem Feuereinsatz werden lichtliebende Arten wie die Gewöhnliche Grasnelke wieder zahlreich auf den Oderhängen blühen können. - Foto: Kerstin Karg/www.naturgucker.de

Nach dem Feuereinsatz werden lichtliebende Arten wie die Gewöhnliche Grasnelke wieder zahlreich auf den Oderhängen blühen können. - Foto: Kerstin Karg/www.naturgucker.de

4. März 2026 – Anfang März setzten erfahrene Landschaftspfleger auf Stiftungsflächen im Naturschutzgebiet „Oderhänge Mallnow“ kontrolliert Feuer ein. Beim sogenannten Flämmen werden ausschließlich oberirdische Pflanzenteile abgebrannt, um Weideflächen von altem Aufwuchs zu befreien. Dies bereitet die Flächen für die Schafbeweidung im Frühjahr vor und fördert seltene Steppenpflanzen. Die ungewöhnlichen Arbeiten wurden durch eine gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen der NABU-Stiftung, der Schäferin, der örtlichen Feuerwehr und des Natura-2000-Team Nordost möglich.


Flämmen – eine alte Praxis

Insbesondere Trockenrasen profitieren vom Flämmen. - Foto: Stefan Klein

Insbesondere Trockenrasen profitieren vom Flämmen. - Foto: Stefan Klein

Über Jahrhunderte gehörte der gezielte Einsatz von Feuer zur traditionellen Landbewirtschaftung. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Flämmen auf Weideflächen und Magerrasen üblich, um abgestorbene Pflanzenreste zu entfernen. Besonders Trockenrasen profitieren von dieser traditionellen Form der Landschaftspflege, da viele ihrer Arten aus den kontinentalen Steppen Osteuropas und Vorderasiens stammen, wo natürliche Brände regelmäßig vorkommen.


Positive Effekte für die Natur

Bereits ab April werden die geflämmten Flächen bei Mallnow wieder in frischem Grün erstrahlen. - Foto: Julian Jaschke

Bereits ab April werden die geflämmten Flächen bei Mallnow wieder in frischem Grün erstrahlen. - Foto: Julian Jaschke

Wissenschaftliche Studien belegen die Vorteile des Flämmens: Die schnell verlaufenden, relativ kühlen Bodenfeuer dringen im Winter nur wenige Zentimeter in die oberste Bodenschicht ein. Durch das Entfernen der oberirdischen Pflanzenteile gelangt mehr Licht an den Boden und aktiviert dort das ruhende Samenpotenzial. Lichtliebende Pflanzen wie die Gewöhnliche Grasnelke und die Karthäusernelke können so besser wachsen. Bereits ab April und Mai werden die nach dem Brand dunkel gefärbten Flächen rund um den Grenzberg wieder in frischem Grün erstrahlen. Die meisten Tiere überstehen das Feuer entweder im Boden oder durch Ausweichen in angrenzende Bereiche. Innerhalb kurzer Zeit besiedeln sie die betroffenen Flächen erneut.


Mehr zu den Oderhängen

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Oderhänge Mallnow

Jedes Frühjahr blühen die Frühlings-Adonisröschen an der Oder. Zum Schutz der seltenen Steppenblume wurden die Oderhänge Mallnow schon 1921 unter Naturschutz gestellt. 190 Hektar des Schutzgebiets sind heute in Obhut der NABU-Stiftung. Mehr →

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Fragen zum Feuereinsatz

Julian Jaschke
Natura-2000-Team Nordost E-Mail schreiben 03334 52687 36

Fragen zu den Oderhängen

Dorothea Renken
NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Dorothea.Renken@NABU.de 030 - 235 939 183

Mehr über unsere Arbeit

Schafbeweidung im NABU-Schutzgebiet Piepergrund (Uckermark) - Foto: NABU/Klemens Karkow

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