Flächenkauf am Bahndamm bei Angermünde

Lebensader für bedrohte Arten gesichert

Der stillgelegte Bahndamm bei Angermünde im Nordosten Brandenburgs dient vielen bedrohten Arten als grünen Wanderkorridor. Mit Hilfe von Spenden konnte die NABU-Stiftung 2024 weitere 69 Hektar im südlichen Teil kaufen und für die Natur bewahren.

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  • 15.8.2024
  • Brandenburg
  • Lesedauer: 1 Min.
Goldammer
Die Goldammer findet am Bahndamm zwischen Angermünde und Bad Freienwalde in Brandenburg einen sicheren Lebensraum.© Foto: Yannick Groß/www.naturgucker.de

15. August 2024 – Vor über 25 Jahren wurde die 30 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Angermünde und Bad Freienwalde stillgelegt. Inzwischen hat sich der alte Bahndamm zu einem wertvollen Rückzugsort für bedrohte Arten entwickelt. Seltene Pflanzen wie die Sand-Strohblume und die Kartäusernelke blühen hier im Sommer und bieten Wildbienen und Schmetterlingen reichlich Nahrung. Auch Vögel wie die Goldammer, der Neuntöter und die Misteldrossel sowie die seltene Zauneidechse haben sich diesen Ort als sicheren Lebensraum ausgesucht.

Auch der Südteil des Bahndamms wird nun von der NABU-Stifttung dauerhaft gesichert.© Foto: Klemens Karkow/NABU-Stiftung Nationales Naturerbe

Im vergangenen Jahr erwarben wir mit Hilfe großzügiger Spenden bereits größere Flächen im Norden des Bahndamms. Dank weiterer Spenden konnten wir nun auch 69 Hektar im südlichen Teil der Bahntrasse erfolgreich in Stiftungsobhut nehmen. Der Kauf der Strecke bis Bad Freienwalde stellt sicher, dass diese grüne Lebensader als Rückzugsraum und Wanderroute für bedrohten Arten erhalten bleibt. Wir danken allen 1.100 Spenderinnen und Spendern, die durch ihre Unterstützung die Rettung dieses einzigartigen Lebensraums ermöglicht haben! Gemeinsam haben wir einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt geleistet!

Christian Unselt
Christian Unselt
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Christian.Unselt@NABU.de