Themen und Projekte

Hilfe für Schreiadler, Fledermaus & Co.

In unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft helfen wir besonders bedrohten Tieren und Pflanzen mit gezielten Maßnahmen bei der Nahrungs- und Wohnungssuche. Gemeinsam mit lokalen Partnern schützen wir zudem wertvolle Ersatzlebensräume für die Natur.
Ein Schreiadler sitzt in der Wiese
Schreiadler© Foto: szczepank/stock.adobe.com

Mehr Raum und Ruhe für den Schreiadler

Schreiadler sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Die störungsempfindlichen Greifvögel brüten in alten Laubwäldern und jagen auf wenig genutzten Wiesen. Die letzten etwa 140 Schreiadler-Paare leben nur noch in den dünn besiedelten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs. Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern, kaufen wir Wälder und Offenland in ihren Revieren. Mit dem Projekt Gemeinsam für den Schreiadler kombinieren wir zudem langfristige und kurzfristige Schutzmaßnahmen. Denn wo Schreiadler leben, finden auch viele andere seltene Arten einen Lebensraum.

Schreiadler jagt über einer Wiese.

Artenschutz

Gemeinsam für den Schreiadler

In einem Projekt mit der Deutschen Wildtier Stiftung und der Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V engagieren wir uns für den Schutz des Schreiadlers.

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Heimat für Schreiadler

Paradiese für Fledermäuse

Die kleinen Flugkünstler der Nacht werden immer seltener. Quartierverluste, die mühsame Nahrungssuche in einer ausgeräumten Kulturlandschaft, Pestizide und Windkraftanlagen machen ihnen das Leben schwer. Bundesweit bieten unsere NABU-Naturparadiese den Fledermäusen wertvolle Rückzugsorte: Alte Bäume bleiben unversehrt und der Einsatz von Insektiziden und Pestiziden ist untersagt. Insbesondere in Thüringen schützen wir zusammen mit lokalen NABU-Gruppen bekannte Sommer- und Winterquartiere.

Lebensräume aus zweiter Hand bewahren

Stillgelegte Sand- und Kiesgruben bieten gefährdeten Arten wie Kreuzkröte, Kammmolch oder Steinschmätzer wertvolle Ersatzlebensräume. Doch ohne Pflege überwuchern Schilf und Gehölze die Sandböden und Kleingewässer – und mit ihnen schwindet die Artenvielfalt. Bundesweit schützen wir gemeinsam mit Partnern über 20 Grubenlandschaften und sorgen mit verschiedenen Maßnahmen für die Offenhaltung dieser Naturkleinode.

Liebenauer Gruben

Naturschutzgebiet an der Weser bei Nienburg

Die Liebenauer Gruben

In den Liebenauer Gruben in Niedersachsen entwickelt sich die abwechslungsreiche Landschaft zu einer naturnahen Auenlandschaft für Fischadler und Co.

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Kiesgrube Etzelbach

Naturoase in der Saale-Niederung

Saaleaue bei Etzelbach

Die Saaleaue bei Etzelbach in Thüringen ist eine Naturoase in der intensiv genutzten Saale-Niederung. Bekassine, Biber und Fischotter sind hier aktiv.

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Die Sandgruben im Öring

Eine Naturoase im Wendland

Die Sandgruben im Öring

Die Sandgruben im Öring bilden inmitten der intensiven Agrarlandschaft eine kleine Naturoase in Niedersachsen aus Sandrohböden und Magerrasen.

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Gewässer in der Moselaue

Vogelparadies für Uferschwalbe & Co.

Die Moselaue

Die Moselaue im Saarland ist Heimat für 200 Vogelarten und damit ein Wasservogel-Refugium von internationalem Rang.

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In Thüringen und Brandenburg bewahren wir zudem zwei stillgelegte Bahndämme als sichere Zufluchtsorte und grüne Wanderkorridore für viele bedrohte Arten.

Luftbild des Bahndamms zwischen Angermünde und Bad Freienwalde, der als grünes Band zwischen gelben Feldern hindurchführt.

Lebensraum und Wanderkorridor für bedrohte Arten

Bahndamm zwischen Angermünde und Bad Freienwalde

An der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Angermünde und Bad Freienwalde in Brandenburg sind Neuntöter, Golddistel und Zauneidechse zu Hause.

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Haselmäuse Bahndamm Altenburger Land

Für Siebenschläfer und Haselmaus

Bahndamm bei Altenburg

Die rund 23 Kilometer lange ehemalige Bahnstrecke bei Altenburg in Ostthüringen ist Wanderkorridor für Haselmaus, Siebenschläfer und weitere Arten.

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