Erfolgreiche Wiedervernässung
Neue Lebensräume im Badener Moor
Im Badener Moor südlich von Bremen haben der NABU und die NABU-Stiftung 2025 auf weiteren sechs Hektar die Voraussetzungen für Moorwachstum geschaffen. Durch die Wiedervernässung werden neue Lebensräume für Torfmoose, Libellen und Kraniche geschaffen.

7. November 2025 – Das Badener Moor unweit der niedersächsischen Stadt Achim ist Teil eines größeren Moorkomplexes. Der Hochmoorrest war lange durch Handtorfstiche und Entwässerungsgräben geprägt. Nach der Nutzungsaufgabe kam es zur Verbuschung und Moorpflanzen verschwanden fast vollständig. Nur in kleinen Senken hielten sich Reste von Torfmoosen und Wollgräsern. Im Winter 2017/2018 konnte der NABU bereits einen ersten Abschnitt von acht Hektar wiedervernässen. Nun folgte ein zweiter Teil mit weiteren sechs Hektar, um im Badener Moor den Lebensraum für Torfmoose, Wollgräser, Libellen und Kraniche zu erweitern.
Erste Erfolge und langer Atem
Insgesamt wurden bisher 23,5 Hektar Fläche im Badener Moor gesichert und auf rund 14 Hektar die Grundlage für eine stabile Moorentwicklung geschaffen. Seit 2018 brütet im ersten Abschnitt jährlich ein Kranichpaar und Torfmoose und Wollgräser breiten sich wieder aus. 2024 wurden 19 Libellen- und 17 Tagfalterarten nachgewiesen. Darunter ist auch die Kleine Moosjungfer, die in Niedersachsen gefährdet ist.
Die aufwändigen und vielfältigen Projektschritte sind vor allem durch das gemeinsame Engagement des NABU Kreisverbands Verden, der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe und des NABU-Bundesverbands möglich. Bereits seit 2011 wird an der Wiedervernässung gearbeitet.
Ermöglicht wird die Wiederherstellung des Badener Moors durch Zuwendungen des NABU Moorschutzfonds, der NABU-Moorpaten, der Stiftung Bostelmann sowie weiterer moorbegeisterter Spender und Spenderinnen.





