Darum sind Moor wichtig
Naturnahe Moore sind einzigartige Landschaften, die für viele spezialisierte Arten unverzichtbar sind. In den nährstoffarmen Hochmooren leben nur bestimmte Pflanzenarten wie Sonnentau und Wollgras oder Libellen wie die Hochmoor-Mosaikjungfer. In den nährstoffreicheren Niedermooren gedeihen seltene Wiesen- und Orchideenarten sowie Seggenriede und Röhrichte. Auch sind sie wichtige Lebensräume für Amphibien, Insekten sowie Sumpf- und Wiesenvögel, die hier Brut-, Rast- und Nahrungsplätze finden.
Typisch für Moore sind Torfmoose, die große Mengen Wasser speichern und damit den Wasserhaushalt prägen. Aus ihren abgestorbenen Resten entsteht Torf, der große Mengen Kohlenstoff bindet. Wird ein Moor entwässert, gelangt dieser als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Die Wiedervernässung von Mooren ist daher ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz.
Moore brauchen unsere Hilfe
Rund 95 Prozent der Moore in Deutschland sind trockengelegt, um sie land- und forstwirtschaftlich oder für Torfabbau zu nutzen. Wir als NABU-Stiftung engagieren uns für den Erhalt von Mooren, indem wir Moorflächen kaufen und wiedervernässen. In unserer Stiftungsobhut können Moore als Lebensraum, klimawichtiger Kohlenstoffspeicher und als Landschaftswasserspeicher ihre volle Wirkung entfalten. In Niedersachsen engagieren wir uns gemeinsam mit dem NABU-Bundesverband insbesondere für die großflächige Wiederherstellung von Hochmooren bei Bremen und Cuxhaven.
















