Flächenkauf für die Natur

Schreiadler und Weißstorch sagen Danke!

Ende 2024 erwarb die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe mit Unterstützung von Spenden sechs Hektar bei Lapitz in Mecklenburg-Vorpommern. Das Land werden wir in artenreiche Wiesen umwandeln, damit Schreiadler und Weißstorch hier wieder genügend Nahrung finden.

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  • 18.2.2025
  • Mecklenburg-Vorpommern
Schreiadler
Mit dem Wiesenkauf bekommt der bedrohte Schreiadler ein Stück Lebensraum zurück.© Foto: szczepank/stock.adobe.com

18. Februar 2025 - Seit vielen Jahren setzen wir uns mit Landkauf für den vom Aussterben bedrohten Schreiadler ein. Denn nur noch 130 Paare brüten hierzulande. Der Schreiadler ist auf artenreiche Wiesen und Weiden in Horstnähe angewiesen, auf denen er erfolgreich Mäuse, Frösche und andere kleine Beutetiere jagen kann. Doch in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft gibt es solche Nahrungsflächen nur noch selten. In Mecklenburg-Vorpommern konnten wir Ende des vergangenen Jahres weitere sechs Hektar Wiese nahe eines Schreiadlerhorstes in der Lapitz-Geveziner Waldlandschaft sichern. Der Kauf wurde durch Spenden ermöglicht.

Mit dem Kauf werden wir das Grünland in artenreiche Wiesen umwandeln und so die Nahrungsbedingungen für den Schreiadler verbessern. Aber auch Weißstorch und viele andere Arten werden von einer höheren Artenvielfalt auf den Wiesen profitieren. Je nach Standort werden wir Laichgewässer für Amphibien renaturieren, artenreiche Saumstreifen anlegen und Wildkräuter säen. Dadurch finden Insekten, Frösche und Kleinsäuger optimale Lebensbedingungen und Schreiadler genügend Nahrung für die Jungenaufzucht. 
Weitere Flächenkäufe zum Schutz des Adlers sollen in diesem Jahr folgen. Mit Ihrer Spende können Sie uns dabei unterstützen!

Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die uns beim Landkauf in der Lapitz-Geveziner Waldlandschaft unterstützten. Dank ihnen bekommen Schreiadler und Weißstorch wertvolle Nahrungswiesen zurück!

Ruth Ihle
Ruth Ihle
Fundraising/ Spender- und Patenbetreuung
030 - 235 939 163
Ruth.Ihle@NABU.de