Die Feldlerche in Grünhaus
Himmelsstürmer im Aufwind

In den letzten Jahrzehnten ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand verschwunden. Vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft macht der Bodenbrüterin zu schaffen. Im Naturparadies Grünhaus in Südbrandenburg findet sie noch ausreichend Lebens- und Bruträume. So zählt die Feldlerche zu den häufigsten Brutvogelarten in dem ehemaligen Tagebaugebiet.
In der weitläufigen Senke und angrenzenden Weihern der Mastkippe im südlichen Grünhaus fühlt sich der begabte Himmelsvogel besonders wohl. Dort gibt es zahlreiche geeignete Nistplätze, wo sie gut versteckt unter Grasbüscheln ein Bodennest anlegen kann. Auf dem blütenreichen Grasland findet sie zudem genügend Nahrung für ihre Jungen wie Insekten, Spinnentiere und kleine Schnecken.
Felderlche live erleben
Mit ihrem unscheinbaren Gefieder sind Feldlerchen perfekte Tarnungskünstler und am Boden nur schwer zu entdecken. Unverkennbar ist der Singflug der Männchen, die sich lauthals trällernd hoch in die Luft schwingen, um dort minutenlang ihren jubelnden Gesang erklingen zu lassen. Im Naturparadies Grünhaus können Besucher dieses Spektakel besonders eindrucksvoll erleben. Bereits ab Februar verkünden die Feldlerchen hier den nahenden Frühling und trällern dann bis in den Sommer hinein. Besonders gut kann man die Feldlerche vom Aussichtspunkt in der Seeteichsenke beobachten. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist dieser über den Panoramaweg bequem zu erreichen.



