Neue Wildnis nach der Kohle
Über ein Jahrhundert lang prägte der Braunkohleabbau die Niederlausitz. Kohlebagger verwandelten die Lausitzer Kulturlandschaft in eine staubige Mondlandschaft und schufen tiefe Löcher, wo einst Dörfer, Hügel und Wälder waren.
Doch nach dem Ende des Bergbaus bekam die Natur südlich von Finsterwalde eine zweite Chance. Die riesigen Tagebaulöcher füllten sich mit Wasser und verwandelten sich zu einer neuen Seenlandschaft. Auf den kargen Sandhalden und zerklüfteten Böschungen kehrt die Natur Stück für Stück zurück und entstehen wertvolle Lebensräume für spezialisierte, bedrohte Arten.
Seit 2003 begleiten wir diese Wildnisentwicklung und bewahren mit Unterstützung von Patenschaften rund 2.200 Hektar des ehemaligen Tagebaugeländes als Naturparadies Grünhaus. Als Eigentümer überlassen wir den Großteil der Flächen der Natur und setzen uns für eine schonende Sanierung der Bergbaufolgelandschaft ein. Über 3.000 Tier- und Pflanzenarten haben mittlerweile in dieser jungen Wildnis eine Heimat gefunden.
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Zu Besuch im Naturparadies Grünhaus
Unendliche Weite, bizarre Erosionsrinnen, riesige Tagebauseen und junge Kiefern- und Birkenwälder: Erleben Sie etwas Außergewöhnliches und erkunden Sie das Naturparadies Grünhaus in Südbrandenburg auf eigene Faust. Wichtige Hinweise für den Besuch sowie eine Übersichtskarte gibt es in diesem Faltblatt zum Download.
Naturparadies Grünhaus
Im Steckbrief erfahren Sie mehr über die Entwicklung des Naturparadieses Grünhaus, einem 2.200 Hektar großen ehemaligen Tagebaugebiet in Südbrandenburg.
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