Mehr Vielfalt auf Acker, Wiese und Weide
Blühende, bunte Wiesen, Weiden und Äcker sind für Wildbienen, Schmetterlinge und viele weitere Insekten sowie Feldvögel überlebenswichtig. Jedoch verschwindet der Blüten- und Insektenreichtum unserer Kulturlandschaft zunehmend durch die intensive Bewirtschaftung, Bebauung oder das Brachfallen von unrentablen Flächen.
Mit dem Kauf von Land kämpfen wir gegen den Verlust von Arten und Lebensräumen. Unsere Äcker und Wiesen bewirtschaften örtliche Betriebe naturschonend, ohne Pestizide und mineralische Düngemittel. Mit unserem eigenen Biohof Neuenhagen in Ostbrandenburg sammeln wir zudem praktische Erfahrungen mit Naturschutzmaßnahmen im Ökolandbau. In unseren Weideprojekten kooperieren wir mit erfahrenen Tierhaltern, die die Flächen mit Rindern, Pferden, Schafen, Ziegen, Eseln oder Wasserbüffeln pflegen und offenhalten.
Vom Truppenübungsplatz zum Naturparadies
Ehemalige Truppenübungsplätze bieten der Natur wertvolle Rückzugsräume: Weite Wiesen- und Heidelandschaften erstrecken sich dort, unzerschnitten von Straßen und frei von Siedlungen. Als militärische Sperrgebiete blieben die Flächen ungedüngt und pestizidfrei und als Lebensraum für bedrohte Blütenpflanzen, Schmetterlinge und Vögel erhalten. Häufig entstanden durch die Panzer zahlreiche Tümpel, die Amphibien und Wasserinsekten als Lebensraum dienen. Um diese Naturparadiese dauerhaft zu bewahren, übertrug der Bund als Teil des Nationalen Naturerbes stillgelegte Militärflächen in vor allem in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an die NABU-Stiftung.


























