Naturerbe.NABU.de Projekte Biesenthaler Becken Flächenerwerb
Naturschutzflächen in NABU-Hand
Stiftungseigentum wächst weiter
Flächen für Wiedervernässung im Biesenthaler Becken
Feuchtgrünland im Biesenthaler Becken
Am 13. August 2010 hat die NABU-Stiftung ihren Flächenbesitz erneut erweitert. Im Schutzgebiet „Biesenthaler Becken“ dreißig Kilometer nördlich von Berlin wurde sie mit zwei Privateigentümern handelseinig. Die zusammen rund 2,8 Hektar umfassenden Flurstücke liegen am Pfauenfließ und am Rüdnitzfließ und damit in Gebieten, für die der Naturpark Barnim eine Wiedervernässung plant. Durch langjährige Nutzungsauflassung hat sich das ehemalige Grünland bereits heute zu Röhricht, Weiden- und Erlengebüsch gewandelt.
Insgesamt stellt die NABU-Stiftung damit etwa 30 Hektar für das Projekt „Ökologische Sanierung und naturtouristische Entwicklung von Teileinzugsgebieten der Oder“ zur Verfügung. Für die Zukunft sind weitere Flächenkäufe geplant, um Konflikte mit Eigentümern und Nutzern der künftig vernässten Flächen zu lösen.
Mehr zur Moorsanierung im Biesenthaler Becken
Übernahme von Ostdeutschem Tafelsilber und Nationalem Naturerbe
Am 2. August 2005 übernahm die NABU-Stiftung im Biesenthaler Becken 69 Hektar Wald und ungenutztes Feuchtgebiet aus dem Bestand der ehemals volkseigenen Flächen der DDR. Die von der bundeseigenen BVVG übertragenen Naturschutzflächen bewahrt die NABU-Stiftung dauerhaft als Lebensgrundlage für heimische Arten.
Auch bei der zweiten Übertragungswelle bundeseigener Naturschutzflächen, der Übertragung des sogenannten Nationalen Naturerbes, waren Naturschutzflächen im Biesenthaler Becken für die Übertragung an die NABU-Stiftung vorgesehen. Im September 2010 konnten so weitere 39 Hektar als Stiftungseigentum übernommen werden.
Mehr zum Ostdeutschen Tafelsilber und zum Nationalen Naturerbe
Plötzensee in NABU-Hand
Plötzensee
Den ersten Teil ihrer Flächen im Biesenthaler Becken konnte die NABU-Stiftung bereits 2002 mit finanzieller Unterstützung des Naturschutzfonds Brandenburg erwerben, darunter auch den acht Hektar großen, fast kreisrunden Plötzensee.
Ein kleiner Teil der NABU-Flächen liegt noch außerhalb des Naturschutzgebietes, da ein Flächenkauf nur im Paket möglich war. Die außerhalb liegenden Flächen sollen bei passender Gelegenheit in das Naturschutzgebiet hineingetauscht werden und damit die NABU-Flächen in diesem Schutzgebiet um weitere wertvolle Naturschutzflächen ergänzen.
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Steckbrief Biesenthaler Becken
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Mehr zum Biesenthaler Becken
Naturparadies Biesenthaler Becken
Die NABU-Stiftung engagiert sich mit Flächenerwerb und Waldumbau im „Biesenthaler Becken". Das rund 1.000 ha große Naturschutzgebiet besticht durch hohe Lebensraum- und Artenvielfalt.
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Waldumbau im Biesenthaler Becken
Im Biesenthaler Becken entwickelt die NABU-Stiftung mit Waldumbau naturferne Nadelforste zu den naturnahen Buchenmischwäldern zurück, für die das Biesenthaler Becken gerühmt wird.
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Moorsanierung im Biesenthaler Becken
Im Rahmen des Projektes „Ökologische Sanierung und naturtouristische Entwicklung von Teileinzugsgebieten der Oder“ werden Maßnahmen zur Renaturierung der Biesenthaler Fließgewässer umgesetzt, in deren Zuge auch ehemalige Moorstandorte wiedervernässt werden. Die NABU-Stiftung als Partnerin des Projektes unterstützt die Bemühungen des Naturparks durch Ankauf der von der Vernässung betroffenen Flächen.
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Ostdeutsches Tafelsilber und Nationales Naturerbe
Mit der Wiedervereinigung setzte die größte Privatisierungswelle bei Grundflächen des Bundes ein, die es je in Deutschland gab. Auch für den Naturschutz wichtige Flächen stehen zum Verkauf. Seit 2000 wird das sogenannte "Tafelsilber des Ostens" - bis zu 100.000 Hektar Bundesflächen in ostdeutschen Naturschutzgebieten - an Länder und Naturschutzorganisationen übertragen.
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