Der Schreiadler überrascht selbst erfahrene Naturfreunde: Anders als viele Greifvögel jagt er zu Fuß, ist stimmgewaltig und besitzt eine ungewöhnliche Brutbiologie. Mit nur noch rund 130 Brutpaaren zählt er zu den seltensten Greifvögeln Deutschlands – und sein Überleben hängt stark davon ab, dass ruhige Naturwälder direkt an strukturreiche Landwirtschaftsflächen grenzen. In 17 Gebieten entwickelt die NABU-Stiftung ihre Flächen gezielt zu geeigneten Brut- und Nahrungsräumen für die Adler – rund 20 % des deutschen Bestands profitieren bereits davon.
Der Vortrag zeigt anhand konkreter Schutzgebiete, wie Naturschutz und Landnutzung erfolgreich zusammenarbeiten können, und gibt Einblicke in das Nationale Artenhilfsprogramm Schreiadler.